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    Mitteilungen, Ver├Âffentlichungen & Presse
    vom Kinderschutzbund Ortsverband M├Ânchengladbach e.V.

    Chance auf Bildung und Zukunft wird verwehrt
    Autor: DKSB Hannover - Ver├Âffentlicht am 10.08.2004
     

    Immer mehr Kindern wird die Chance auf Bildung und Zukunft verwehrt

    Der Deutsche Kinderschutzbund hat seit ?ber einem Jahr auf die dramatischen Folgen von Hartz IV hingewiesen. Schon heute m?├čen in Deutschland mehr als eine Million Kinder von Sozialhilfe leben. Mit der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe im Reformpaket Hartz IV werden es 1,5 Millionen Kinder sein - jedes zehnte Kind. Wir m?├čen damit rechnen, da├č in den Gro?st?dten 30 % aller Kinder auf Sozialhilfeniveau leben werden, in einigen St?dten wie Duisburg oder E├čen sogar 40 % aller Kinder.

    Ab Januar wird Kindern, deren Eltern Arbeitslosengeld II beziehen, nur noch ein Sparbuch in H?he von 750 Euro gela├čen. Auch Ausbildungsversicherungen werden mit in das Haushaltsverm?gen eingerechnet und m?├čen aufgebraucht werden. Das hat fatale Folgen. Immer mehr Kindern wird damit die Chance auf eine gute Ausbildung zunichte gemacht. Bildung ist der Schl?├čel zu sozialer Teilhabe. An Bildung f?hrt kein Weg vorbei, um ein eigenverantwortliches Leben f?hren zu k?nnen. Schule und Ausbildung kosten jedoch Geld. Studiengeb?hren stehen vor der T?r. Die H?rden zu studieren, werden immer h?her gesetzt. Gerade f?r Kinder aus armen Familien wird es immer schwieriger, eine gute Ausbildung zu machen. ?Es ist unverantwortlich, da├č immer mehr Kindern Steine in den Weg gelegt werden, wenn es darum geht, eine gute Ausbildung zu machen?, so Heinz Hilgers, Pr?sident des Deutschen Kinderschutzbundes. Deshalb fordert der Deutsche Kinderschutzbund einen Freibetrag, der sich an den tats?chlichen Kosten einer guten Ausbildung orientiert.

    Die Chance auf einen Schulabschlu├č und damit auf eine Berufsausbildung ist direkt verkn?pft mit der finanziellen Situation der Familien. Um so weniger Geld einer Familie zur Verf?gung steht, um so geringer werden die Chancen der Kinder auf ein Abschlu├čzeugnis von der Realschule oder vom Gymnasium. 19 % geringer sind die Chancen f?r arme Kinder, einen Realschulabschlu├č zu erreichen, beim Abitur sind es sogar 52 %. Deshalb fordert der Deutsche Kinderschutzbund, da├č das deutsche Bildung├čystem von unten nach oben durchl?├čig wird. Fl?chendeckend m?├čen kindgerechte Ganztagsbetreuungsangebote in Kindertagest?tten und Schulen geschaffen werden. Statt Ausgrenzung mu├č die F?rderung aller Kinder zur Leitlinie werden.

    Ab Januar 2004 haben viele Familien nur noch 199 in Ost- und 207 Euro in Westdeutschland zur Verf?gung, um ihre Kinder zu versorgen. Einmalige Beihilfen, wie f?r Lernbedarf und Winterkleidung, gibt es nicht mehr. Die einmaligen Beihilfen sind in viel zu gering beme├čene Pauschalen umgewandelt worden. ?Wie sollen denn die Eltern bei diesen S?tzen sparen, um den Kindern vern?nftige Winterkleider oder das erforderliche Material f?r eine Einschulung kaufen zu k?nnen??, fragt Hilgers. Der DKSB fordert, f?r diese Zwecke wieder einmalige Beihilfen vorzusehen.

    Kinder, die k?nftig von Arbeitslosengeld II leben m?├čen, sind arm. Arme Kinder haben nicht nur schlechtere Bildungschancen, sie werden auch h?ufiger krank und ziehen sich vermehrt chronische Erkrankungen zu. Mehr als 90 % aller vernachl?├čigten Kinder leben in armen Familien. Die wachsende Kinderarmut wird deshalb mittelfristig zu einem deutlichen Anstieg der Jugendhilfekosten (z. B. bei Fremdunterbringungen) der St?dte f?hren.

    Dieser Entwicklung m?├čen die St?dte und Gemeinden heute schon begegnen. An ihnen liegt es, bereits im Kindergarten die Weichen f?r Bildung und Erziehung richtig zu stellen. Und sie sind gefordert, Familien durch vernetzte Angebote zu unterst?tzen. In Monheim geht man den richtigen Weg. Hilgers: ?Der Pr?ventionspreis f?r ?Monheim f?r Kinder? ist hier am richtigen Ort, denn in Monheim arbeiten alle gemeinsam daran, die Kinder vor den Folgen der Armut zu sch?tzen?.

     
     

     

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